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Die Überforderten

Die Leichtsinnigen

Die Bescheidenen

Die Souveränen

Die Ambitionierten

Die Vorsichtigen

Die Pragmatiker

Die Delegierer

Die Überforderten

19 Prozent der Bundesbürger lassen sich dem finanziell äußerst gefährdeten Typus des „Überforderten“ zurechnen.

Dieser Typ sagt: «Geld reicht kaum aus.» ​

Er verdrängt Geldangelegenheiten, ist frustriert über seine prekäre finanzielle Situation und sieht sich als Opfer der finanziellen Ungerechtigkeit auf Erden. Tendenziell gehören hierzu mehr Frauen als Männer, und ein Schwerpunkt liegt bei Personen unter 50 Jahren mit durchschnittlichem Bildungsniveau. ​

Arbeiter, Facharbeiter oder vorübergehend Arbeitslose sind ebenso wie untere Einkommensgruppen überrepräsentiert. Die ermittelten Einstellungen sind geprägt von „Distanz und Abwehr“ gegenüber Finanzthemen. Eine große Rolle spielen Verunsicherung und Angst vor dem sozialen Abstieg sowie das Gefühl, Opfer finanzieller Ungerechtigkeit zu sein. ​

Typisch sind für diese Gruppe etwa der „Eindruck, dass es immer schwieriger wird, meinen Lebensstandard aufrecht zu erhalten“, die Unsicherheit, „welche Folgen Entscheidungen in der Zukunft haben“ und aufkommende „schlechte Laune“ beim Thema Geld.

Die Leichtsinnigen

16 Prozent der Befragten werden von den Marktforschern zu den „Leichtsinnigen“ gezählt. ​

Dieser Typ sagt: «Geld zurücklegen lohnt sich nicht». ​

Er konsumiert sorglos in den Tag hinein, verdrängt Gedanken an eine finanzielle Vorsorge und frönt dem Zukunftsfatalismus, dass alles sich schon von selber regeln werde. Der Altersschwerpunkt dieser Gruppe liegt bei 50 Jahren und darüber, ein einfaches Bildungsniveau überwiegt. ​

Die Leichtfertigen – mehrheitlich Facharbeiter, Arbeiter oder Rentner – weisen ein durchschnittliches Einkommen auf. Kennzeichnend für diesen Typus ist eine Einstellung, die in der Studie als „Vorsorgefatalismus“ bezeichnet wird: „Es wird sich schon alles irgendwie regeln“, und „es lohnt sich nicht, für das Alter Geld zurückzulegen, weil man sowieso nicht weiß, was die Zukunft bringt.“​

Im Alltag neigen die Leichtfertigen zum spontanen Konsum, ohne darüber nachzudenken, ob sie sich die Ausgaben auch leisten können.​

Die Bescheidenen

Die „Bescheidenen“ (10%), bei denen Menschen mit einfachen Bildungsabschlüssen und über 50-Jährige bzw. Rentner überwiegen, weisen für ihr finanzielles Auskommen problematische Einstellungen auf. ​

Bezeichnend ist für sie laut Studie vor allem „Passivität und der Wunsch nach staatlicher Fürsorge“. Entsprechend empfinden sie weit überdurchschnittlich Empörung darüber, „dass die Errungenschaften des Sozialstaats immer mehr gekürzt werden“ und vermeiden Geldanlagen, „weil man damit viel Geld verlieren kann“. Überhaupt ist Geld für sie ein „sehr persönliches Thema.“ ​

Ausgeprägt ist auch das Misstrauen „gegenüber Leuten, die von Geldgeschäften leben“ und die Einschätzung, dass heutzutage „selbst die Fachleute beim Thema Geld und Finanzen nicht mehr durchblicken.“ ​

Dieser Typ sagt: «Geld ist etwas sehr Privates.» Mit Anlagemöglichkeiten beschäftigt er sich nicht, aus Furcht das Wenige, was er hat, zu verlieren. Dementsprechend verhält er sich passiv und hegt den Wunsch nach staatlicher Fürsorge.​

Die Souveränen

Doch nicht jeder Geldtyp hat ein negatives Verhältnis zu Finanzthemen. ​

So gibt es zum Beispiel auch den Typus des „Souveränen“, dem 11 Prozent der Bevölkerung zugeordnet werden. Hier bilden Männer die Mehrheit, während der Altersschwerpunkt zwischen 40 und 59 Jahren liegt. ​

Souveräne weisen im Typenvergleich das höchste Bildungsprofil sowie den größten Anteil von Selbstständigen, freien Berufen und Personen in leitenden Positionen auf. Darüber hinaus verfügen sie über das höchste Einkommen. Sachverstand, Interesse und Spaß an Finanzthemen sowie die Bereitschaft, kalkulierbare Risiken einzugehen, bilden die Basis ihrer von Sinus Sociovision als „geldaktive Einstellung“ bezeichneten Grundhaltung. ​

So informieren sich die Souveränen beispielsweise regelmäßig über die aktuellen Börsenkurse und empfinden es als Herausforderung, „in Finanzdingen fit zu sein“. Für diesen Typ bedeutet Geld Unabhängigkeit. Er ist finanziell aufgeklärt, verhält sich Geld gegenüber sehr aktiv und geht gerne kalkulierbare Risiken ein.​

Die Ambitionierten

Herzlichen Glückwunsch! Sie spielen, um beim Fußball zu bleiben, in der Champions League!!​

Sie haben Spaß an Finanzthemen, informieren sich gerne und regelmäßig über Börsenkurse und sehen es als reizvolle Aufgabe, in Geldangelegenheiten fit zu bleiben. Geld gibt Ihnen das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit und ist für Sie Maßstab für Lebensqualität. Für den Erfolg Ihrer Geldanlagen fühlen sich sich selbst verantwortlich und dabei Sie sind gerne bereit, auch mal ein Risiko einzugehen. Nach dem Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. ​

Mit 7 Prozent die kleinste Gruppe der Befragten sind die „Ambitionierten“. Ihr Altersschwerpunkt liegt zwischen 18 und 29 Jahren, und sie haben im Typenvergleich den höchsten Männeranteil. Freiberufler, Selbstständige und leitende Positionen sind besonders stark vertreten. Im Bekanntenkreis der Ambitionierten ist Geld ein häufiges und positiv besetztes Gesprächsthema.​

Zudem sehen sie es als wichtige Voraussetzung für Lebensqualität: „Nur wenn man Geld hat, kann man das Leben richtig genießen.“ Auffallend ist ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit für Erfolg oder Misserfolg bei Geldanlagen. ​

Die Vorsichtigen

Bravo! Sie setzen sich aktiv mit dem Thema Geld auseinander, weil Sie überzeugt sind, dass es sich für Sie auszahlen wird. Ihr Bestreben, Ihr Vermögen zu erhalten und zu vergrößern gibt Ihnen Sicherheit, vor allem in Hinblick auf das Alter. Bei der Vermögensplanung gehen Sie sehr systematisch vor. Sie meiden Risiken, möchten jedoch nicht auf gute Rendite verzichten. ​

Zwischen den Gruppen mit einer problematischen und jenen mit einer positiven Grundhaltung zum Geld finden sich drei Geldtypen mit einer eher distanzierten, doch sachlichen Einstellung zu ihren Finanzen.​

Hierzu gehören die „Vorsichtigen“, die 11 Prozent der Befragten stellen. Dieser Typus ist besonders stark vertreten in der Altersgruppe von 18 bis 39 Jahren und auch bei den über 70-Jährigen. Sie haben im Typenvergleich das zweithöchste Einkommen, überrepräsentiert sind mittlere und gehobene Bildung, Angestellte und Beamte, in geringerem Maße auch Hausfrauen. Der „rationale Umgang mit Geld“ definiert laut Sinus Sociovision den Typus des Vorsichtigen. ​

Dieser Typ sagt: «Geld wird gespart.» Er ist Geld gegenüber aufgeschlossen, handelt rational und setzt bei seinen Anlagen vor allem auf langfristige Sicherheit. Er setzt auf Vermögensplanung und Altersvorsorge. Langfristige und sichere Geldanlagen genießen bei ihm Priorität, stehen finanziellen Chancen doch mitunter auch im Wege. „Bei mir wird jeden Monat eine feste Summe gespart“ – mit dieser Aussage sehen die meisten Vorsichtigen ihr Finanzverhalten zutreffend beschrieben.​ ​

Die Pragmatiker

Die „Pragmatiker“ - auch "Skeptiker" genannt - zu denen 16 Prozent der Bevölkerung zählen, finden sich besonders oft unter den 20- bis 39-Jährigen. Entsprechend sind Schüler, Studenten und Auszubildende in dieser Gruppe stark vertreten. ​

Es sind auch mittlere und gehobene Berufsgruppen überrepräsentiert. Pragmatiker bemühen sich laut Studie vor allem um „neutrale Informationen“, die sie in Fachzeitschriften, im Internet und häufig auch im sozialen Umfeld finden. ​

Charakteristisch ist für sie auch eine kritische Haltung zum Geld, die sich etwa in der starken Zustimmung zu der Aussage niederschlägt: „In unserer Gesellschaft hat Geld einen viel zu hohen Stellenwert.“​

Die Delegierer

Zu den „Delegierern“ schließlich gehören 10 Prozent der Befragten, wobei Frauen und die Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren am häufigsten vertreten sind. ​

Bei durchschnittlichem Bildungsgrad ist ihr Einkommensniveau leicht unterdurchschnittlich. Delegierer wissen, dass sie sich um ihre finanzielle Situation kümmern müssen. ​

Sie fühlen sich auf Grund der Informationsvielfalt dazu nicht in der Lage und überlassen diese Aufgabe lieber den Fachleuten. Kennzeichnend für diesen Geldtyp ist daher das Vertrauen in die Finanzprofis und der Wunsch, sich „selbst um nichts kümmern“ zu müssen.​